Chronik

Das Jahr 1951 war für die Gemeinde Gallmannsweil ein zukunftsweisendes Jahr.

Neben der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr wurden auch die Grundlagen für die Gründung eines Sportvereins geschaffen. Eine Entscheidung, von der wir alle heute noch profitieren.

Es war der 24. Juni 1951, als sich insgesamt 25 Sportanhänger zusammen fanden, um einen Verein zur Pflege des Fußballsports zu gründen. Nach längeren Debatten und Diskussionen erklärten danach 17 Personen durch Unterschrift den Beitritt zum Verein  und erkannten die erarbeitete Satzung an.

Die erste Vorstandschaft stellte sich wie folgt dar:

  • 1. Vorstand:             Otto Renner (Post)
  • 2. Vorstand:             Josef  Renner
  • Kassier:                   Karl Jäger
  • Schriftführer:           Friedrich Wagner
  • Spielausschuss:      Karl Baumann

Erstaunlich dabei ist, dass zum heutigen Zeitpunkt noch drei Gründungsmitglieder unter uns weilen. Es sind dies Karl Jäger, Johann Renner und Otto Renner. Gerhard Hutmacher und Erich Schwarz können ebenfalls auf eine 60-jährige Mitgliedschaft zurück blicken.

Der Verein wurde damals vom Südbadischen Fußballverband der Gruppe Stockach-Nord zugeordnet.

Man spielte dabei gegen Mannschaften auf Hartheim, Heinstetten, Stetten a.K.M., Engelswies, Göggingen, Schwandorf und Zoznegg. Das erste Spiel in Heinstetten wurde mit 9:2 glatt verloren.

Auch das erste Heimspiel auf einem Platz, der eher einem Gemisch aus Acker und Wiese ähnelte ging ebenfalls verloren. Der erste Sieg des noch jungen Vereins gelang gegen den Nachbarn aus Schwandorf, trotzdem lag der SVG am Ende der Runde auf dem vorletzten Platz.  Bereits im 3. Vereinsjahr konnte der Verein positiv auf sich aufmerksam machen und erreichte ein Entscheidungsspiel gegen Zizenhausen II. Man verlor zwar das Wiederholungsspiel, doch der Gegner setzte unerlaubterweise nicht spielberechtigte Spieler ein und der Verein gewann die Punkte am grünen Tisch und stieg in die B-Klasse auf. Man sieht, vor knapp 60 Jahren wurde bereits zu unlauteren Mitteln gegriffen.

Dass ein Verein nur mit guter Jugendarbeit eine entsprechende Zukunft hat, erkannten auch die Verantwortlichen des SVG und gründeten 1954 eine A-Jugend.

Nach der Neueinteilung der Staffeln spielte unsere Elf in der C-Klasse Stockach-Nord und wurde 1957 Meister und stieg in die B-Klasse auf. Danach hatte der Verein den tragischen Tod seines Spielers Ernst Müller, sowie mehrere Vereinswechsel  zu verkraften. So stieg man im Jahre 1958 ohne Sieg aus  der B-Klasse ab. Auch die A-Jugend musste wegen Spielermangels aufgelöst werden. In den Folgejahren kam man in der untersten Spielklasse nicht über Mittelfeldplätze hinaus.

Mit einem Fussballturnier der alten Prägung wurde im Jahre 1961 das 10-jährige Vereinsjubiläum gefeiert. Dabei konnte auch der zwischenzeitlich etwas vergrößerte Sportplatz eingeweiht werden. Dabei wurden Otto Renner, Eugen Messmer und Hermann Traber zu Ehrenmitgliedern ernannt. Eine Tanzveranstaltung im Gasthaus Krone schloss das Jubiläum.

In den folgenden Jahren bewegte sich der Verein sportlich mal ganz unten, mal fast oben, der Durchbruch wurde jedoch nicht geschafft.  Im Jahre 1967 trat der seit Vereinsgründung als Vorstand fungierende Otto Renner zurück. Seine Position übernahm bis 1970 Friedrich Wagner.

1967 kamen auf Initiative des damaligen Jugendleiters Johann Müller alle Jugendlichen, die in auswärtigen Vereinen spielten, wieder zurück und es kristallisierte sich eine spielstarke A-Jugend heraus. 1968 wurde erstmals auch eine C-Jugend in die Spielrunde geschickt.

Das Jahr 1969 war ein wichtiger Zukunftsschritt in der Geschichte des SVG. Mit Horst Lauer übernahm erstmals ein verantwortlicher Trainer die sportlichen Geschicke des Vereins.  Mit seiner unnachahmlichen Art, seiner Begeisterung für den Fußball, gelang es ihm, vieles in Gallmannsweil zu bewegen und voran zu treiben.  Aufgrund des zahlenmäßig hohen Spielerpotentials wurde im Jahre 1970 auch eine 2. Mannschaft angemeldet. Sie musste in den ersten Jahren jedoch sehr viel Lehrgeld zahlen, im ersten Jahr gingen alle Spiele verloren und nicht selten mußte man mit zu wenig Spielern beginnen.

Die 1. Mannschaft konnte sich in der Spitzengruppe behaupten und rechtzeitig zum 20-jährigen Jubiläum des Vereins konnte die 3. Meisterschaft seit Vereinsgründung gefeiert werden. Im Rahmen dieses Jubiläums konnte der Verein der neu gestaltete Sportplatz der Bestimmung übergeben und von Pfarrer Dezenter eingeweiht werden. Erstmals wurde auch eine Flutlichtanlage erstellt, um den nun erforderlichen Trainingsbetrieb auch in den Abendstunden zu absolvieren. Neben dem Jubiläumsturnier erlebten die Besucher auch ein Novum in Gallmannsweil, als erstmals zwei Damenmannschaften das Hauptspiel bestritten. Es standen sich Villingendorf und Großschönach gegenüber. Zahlreiche Zuschauer verfolgten eher aus Neugier dieses Spiel, das Niveau ließ zu diesem Zeitpunkt noch sehr zu wünschen übrig.

Im sportlichen Bereich schwankten die Platzierungen der aktiven Mannschaft von Platz 11 bis Platz 5 im Jahre 1976.

Doch auch außerhalb des Spielfeldes tat sich viel Richtung weisendes. In der Zeit von 1972-1974 wurde mit dem Bau des Clubhauses begonnen. Im ersten Bauabschnitt wurden die Umkleide-Dusch und Sanitärräume erstellt. Bauherr war die Gemeinde, die Aktiven des Vereins trugen jedoch mit über 5000 Arbeitsstunden wesentlich zum guten Gelingen bei. Die großen Initiatoren waren Josef Renner und der damalige Vorstand Johann Müller, der oft alleine auf der Baustelle war. Im Jahre 1974 konnte der erste Bauabschnitt bezogen werden. So ging ein langer Wunsch des Verein und der Spieler, eigene Dusch- und Umkleidekabinen zu besitzen, in Erfüllung. Doch gleich danach ging es an die Verwirklichung des 2. Bauabschnittes, dem Wirtschaftsbereich. Wiederum unter großer Initiative von Johann Müller gelang die Fertigstellung rechtzeitig zum 25. Jährigen Vereinsjubiläum im Jahre 1976. Dieses Jubiläum wurde mit einem Festakt und der kirchlichen Weihe des neuen Vereinsheimes gebührend gefeiert.

In der darauffolgenden Spielrunde 1976/1977 gelang dem Verein der nächste sportliche Höhepunkt. Mit 41:11 Punkten und 87:40 Toren gelang der Elf um Trainer Horst Lauer der Aufstieg in die A-Klasse, der heutigen Bezirksliga. Trotz wenig Vorschusslorbeeren, teilweise sogar aus den eigenen Reihen, konnte sich die Mannschaft in dieser Klasse halten und im Jahr darauf konnte man sogar einen nicht erwarteten 4. Tabellenplatz erreichen.

In der Generalversammlung am 27.1.1979 legte Vorstand Johann Müller sein Amt nieder. Sein Nachfolger wurde der bisherige Jugendleiter Gerhard Langanki.  In seine Arbeit fiel auch die Suche nach einem Ausweichplatz, um den Hauptplatz zu entlasten. Eine Lösung in Clubhausnähe konnte nicht realisiert werden, so fand man eine Zwischenlösung im Gewann „Fetter Winkel“ am Rande des Schindelwaldes.

Sportlich konnte der Verein im Jahre 1980 erstmals den Bezirkspokal gewinnen. In Nenzingen wurde die Mannschaft des SV Reichenau  mit 1:0 bezwungen.

In den Folgejahren konnte die 1. Mannschaft die anfänglich guten Leistungen in der A-Klasse nicht mehr bestätigen und zum 30-jährigen Jubiläum im Jahre 1981 wurde lediglich ein 9. Platz erreicht Nach Ablauf der Saison legte Horst Lauer nach 12-jähriger Tätigkeit sein Amt als Trainer nieder. Er blieb jedoch als Geschäftsführer, Spieler und Betreuer der 2. Mannschaft dem Verein erhalten. Sein Nachfolger wurde Manfred Kurreck als Spielertrainer. In seinem ersten Jahr erreichte die Mannschaft einen beachtlichen 6. Tabellenplatz, trotz der „ewigen“ Krankheit des Vereins, dem Torwartproblem. Ein Jahr später folgte dann eine weitere Verbesserung auf den 4. Tabellenplatz.

Zuvor erfolgte bei der Generalversammlung am 21.1.1983 ein erneuter Wechsel an der Vereinsspitze. Gerhard Langanki legte sein Amt nieder, als Nachfolger konnte nochmals sein Vorgänger Johann Müller gewonnen werden. Dann folgte in der Saison 1983/1984 der bisher sportliche Höhepunkt des Vereins. Die Meisterschaft in der Bezirksliga und der Aufstieg in die Landesliga vor dem großen Favoriten FC Singen.  „Dorf steht Kopf“ so stand es in der Heimatzeitung als Schlagzeile und der Verein feierte dieses Ereignis mit seinen Spielern und Mitgliedern gebührend.

Mit gemischten Gefühlen ging man das „Abenteuer“ Landesliga an und man verlor auch gleich das erste Spiel gegen den FC Konstanz vor 400 Zuschauern mit 0:3. Man merkte sehr schnell, dass die erforderliche, nochmalige Leistungssteigerung der Mannschaft nicht mehr möglich war. Höhepunkt der Saison war jedoch das Heimspiel gegen den VfR-Stockach, wo knapp 1000 Zuschauer ein leistungsgerechtes Unentschieden sahen. Am Ende der Saison musste die Mannschaft wieder zurück in die Bezirksliga.

Neben dem sportlichen Rückgang plagten den Verein aber noch andere Sorgen. Für den Wunsch des Vereins, in der Nähe des Clubhauses einen Trainings- und Ausweichplatz zu errichten, wurden 1984 die Weichen gestellt. Doch das Gelände erwies sich als „Sumpfloch“ und keiner wusste mehr einen Rat, wie man darauf ein Spielfeld schaffen soll. Die Zeit ging ins Land und erst im Jahre 1990 wurde der Platz unter großen Anstrengungen der Mitglieder endlich eingeweiht.

Des weiteren gab es auch interne Querelen, der 1. Vorstand Johann Müller reichte am 6.6.86 schriftlich seinen Rücktritt ein und der 2. Vorstand, Konrad Bruck musste kommissarisch bis zur nächsten Generalversammlung den Vorsitz übernehmen.  In dieser Versammlung wurde er dann für 1 Jahr zum Vorstand gewählt. Im gleichen Jahr wurde unter der Federführung des VfR Sauldorf eine Spielgemeinschaft der Damen gegründet. Unter der Bezeichnung Sauldorf/Gallmannsweil startete man in die Spielrunde.  Im Jahre 1988 trat K. Bruck als 1. Vorsitzender wieder zurück und es konnte erstmals in der Generalversammlung kein Vorsitzender gefunden werden. Erst in einer außerordentlichen Versammlung wurde der bisherige Vorsitzende Helmar Baumann gewählt. Zum Stellvertreter wurde Stefan Traber ernannt.

Sportlich ging es mit dem Verein weiter bergab. Konnte man sich in den ersten Jahren nach dem Landesligaabstieg noch einigermaßen in der Bezirksliga halten, war der Abstieg in die Kreisliga A in der Spielzeit 1987/88 gekommen. Auch in dieser Klasse spielte der SVG keine überzeugende Rolle und musste in der Spielrunde 1992/1993 einen weiteren Abstieg in die Kreisliga B hinnehmen. Die in früheren Zeiten sehr hohe Personenkontinuität besonders in der Trainertätigkeit war verflogen, fast jährlich wurden die Trainer gewechselt.  Doch das sportliche Ende war mit dem Abstieg in die Kreisliga B noch nicht gefunden. Auch die Kreisliga B konnte nicht gehalten werden, man stieg sogar in die Kreisliga C ab. Erstmals in der Geschichte spielten nun beide aktiven Mannschaften in der untersten Klasse.  Doch bereits im darauffolgenden Jahr konnte das Missgeschick wieder repariert werden; man konnte analog zu diesem Jahr den Aufstieg hinter dem SV Liptingen II erreichen.

Auch außerhalb des Spielfeldes wurde von den Mitgliedern wieder einiges bewegt. Aufgrund der hohen Belastung war das Hauptspielfeld in einem schlechten Zustand. Die im Vorfeld kontrovers diskutierte Generalsanierung wurde in Angriff genommen. Der Arbeitseinsatz der Mitglieder war enorm und so konnte die Maßnahme im Jahre 1996 erfolgreich abgeschlossen werden. Da sich auch der Ausweichplatz in einem guten Zustand erweist, kann der Verein auch unter der Mithilfe der Gemeinde ein ansehnliches sportliches Areal vorweisen.

Auch im sportlichen Bereich konnte sich die 1. Mannschaft in der Kreisliga B etablieren. In der Saison 1997 verpasste man nur ganz knapp den Aufstieg, als man im letzten Spiel in Pfullendorf nur ein Unentschieden erreichte. In den darauffolgenden Jahren spielte die Mannschaft stets im ersten Drittel der Tabelle, nach oben reichte es jedoch nicht. Nah dran war die Mannschaft jedoch im Jubiläumsjahr 2001, doch letztlich scheiterte man knapp. Ebenfalls 1997 feierte die Damenmannschaft SG Sauldorf/Gallmannsweil mit einem kleinen Festakt das 10-jährige Bestehen.

Im Jahre 1999 veranstalteten die Damen auf dem Gallmannsweiler Sportgelände erstmals ein Gaudi-Turnier. Eine sehr erfolgreiche und gut organisierte Veranstaltung, die bis zum Jahre 2010 jährlich durchgeführt wurde. Eine Bereicherung im sportlichen Jahreskalender des Vereins.

Im Jahre 2001 folgte ein weiterer Höhepunkt in der Geschichte des Vereins. Zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr feierte  man das  Jubiläum gebührend. Das dreitägige Fest mit großem Festzelt war ein großer Erfolg. Zur sauberen Abwicklung des Festes wurde eine Vereins GbR gegründet. Ein Festgottesdienst und das Festbankett gaben dem Jubiläum den würdigen Rahmen. Auch die Ehrungen verdienter Mitglieder durften an diesem Tag nicht fehlen.

Auch im sportlichen Bereich hätte die 1. Mannschaft die Chance gehabt, dem Verein ein Jubiläumsgeschenk zu machen. Doch das letzte Spiel um das Erreichen des Relegationsplatzes, das ausgerechnet am Festsonntag ausgetragen werden musste, verpasste die Elf mit einem Unentschieden den 2. Tabellenplatz.

Der Verein hat sich zwischenzeitlich in der Gemeinde aufgrund seiner Vielfalt zu einer Größe entwickelt. Im Jubiläumsjahr hat der SVG insgesamt 373 Mitglieder.

Das 51. Vereinsjahr war zu Beginn geprägt von vielen Wechseln in der Vorstandschaft. Insgesamt mussten 4 wichtige Positionen neu besetzt werden. Neben dem 1. Vorstand Helmar Baumann, der das Amt nach 14 Jahren Tätigkeit an Stefan Traber abgab, wurde auch die Position des Schriftführers, des 2. Vorstandes und des Jugendleiters neu besetzt.  Sportlich belegte die 1. Mannschaft einen zufriedenstellenden 5. Tabellenplatz in der Kreisliga B; die zweite Mannschaft belegte in der Kreisliga C den 7. Tabellenplatz.

In der Spielrunde 2003/2004 machte die 2. Mannschaft von sich reden. Sie konnte sich in den vergangenen Spieljahren stetig steigern und belegte in diesem Jahr einen hervorragenden 2. Tabellenplatz. Lediglich die Reserve aus Rohrdorf/Menningen war einen Tick besser. Auch die erste Mannschaft spielte eine gute Runde und belegte am Ende den 4. Tabellenplatz. Die Mannschaften wurden dabei erstmals von Peter Stadler trainiert. In diesem Jahr stand auch die Renovierung des Clubhauses an, die von vielen Helfern bewältigt wurde. Die Mitgliederzahl des Vereins erhöhte sich 2004 auf beachtliche 447 Mitglieder. Die Vorstandschaft war mit dem Verlauf des Jahres zufrieden.

Auch im Jahre 2005 konnte die insgeheim erhoffte Meisterschaft der 1. Mannschaft nicht erreicht werden. Die Mannschaft spielte zu wenig konstant, nach guten Spielen folgen leider auch wieder schlechtere, so dass man zwar immer oben dabei ist, der entscheidende Wurf jedoch nicht gelingt.

So belegte man im Jahre 2006 wiederum den 4. Tabellenplatz, die zweite Mannschaft konnte einen beachtlichen 3. Platz erreichen. Die Mitgliederzahl konnte nochmals auf 461 gesteigert werden. Auch wurde in diesem Jahr erstmals der Bau einer Garage in Erwägung gezogen.

Im Jahre 2007 wurde in der Generalversammlung erstmals über die Erhebung von Mitgliedsbeiträgen für Jugendliche intensiv diskutiert. Nach langem Hin und Her einigte man sich auf einen Jahresbeitrag von 6,00 €. Die Mitgliederzahl konnte zum Ende 2006 auf 491 erhöht werden. Im sportlichen Bereich gab es keine wesentlichen Neuerungen. Die 1. Mannschaft schwächelte in dieser Spielrunde und belegte einen eher enttäuschenden 7. Tabellenplatz. Auch die 2. Mannschaft konnte nicht voll überzeugen und landete ebenfalls im Mittelfeld. Auch befasste sich die Vorstandschaft neben dem bereits in Erwägung gezogenen Bau einer Garage mit einem Anbau an das Clubhaus, der im Zuge der von der Gemeinde geplanten Erneuerung der Heizung realisiert werden soll.

Das Jahr 2008 stand dann ganz im Zeichen des Garagenbaus und des Anbaus an das Clubhaus. Bereits im Februar war Spatenstich und bereits Anfang März wurde die Bodenplatte betoniert. Unter der Regie von Konrad Reichle und Eugen Schmid gingen die Arbeiten aufgrund der guten Mithilfe der Mitglieder schnell voran und bereits im Juni konnte die Dacheindeckung erfolgen. Auch der Anbau ging schnell voran, so dass die Maßnahmen ihren positiven Lauf nahmen. Mit einem Helferfest wurden den zahlreichen Helfern für ihr Engagement gedankt. Im sportlichen Bereich erreichte die 1. Mannschaft zum Ende der Runde 2008 einen dritten Tabellenplatz. Wie so oft wurde durch nicht konstante Leistungen bessere Ergebnisse verpasst. Die 2. Mannschaft wusste voll zu überzeugen und beendete die Saison mit der Vize-Meisterschaft.

Auch im Jahre 2009 und 2010 gelang es der 1. Mannschaft nicht, den erhofften Aufstieg in die nächst höhere Spielklasse zu schaffen. Sie erreichte am Ende der Saison den dritten Tabellenplatz; die zweite Mannschaft beendete die Spielrunde auf dem 5. Tabellenplatz.

Es wurde auch die ehemalige Garage in einen Grill- und Verkaufsraum ausgebaut. Auch diese Arbeiten erfolgten wieder in Eigenleistungen.

Im Jubiläumsjahr konnte nach langer Zeit endlich der gewünschte Aufstieg in die Kreisliga A geschafft werden. Die Mannschaft erreichte zwar nur die Vize-Meisterschaft, doch aufgrund des Verzichts von Aach-Linz war der Aufstieg perfekt.